Die Omega Speedmaster Gemini X: Rendezvous im All

Die Omega Speedmaster Gemini X erinnert an die Weltraummission, die zwischen dem 18. Juli 1966 und dem 21. Juli 1966 stattfand.

Kommandant John Young, der mit  Gemini III bereits Erfahrungen im All sammeln konnte, und Pilot Michael Collins wurden für diese schwierige Mission ausgewählt. Ein grosses Augenmerk wurde auf die Kopplung mit dem Agena-Satelliten gelegt. Die Fähigkeit zum Rendezvous im All war für das Apollo-Programm essenziell, um während des Fluges zum Mond die Mondlandefähre mit der Kommandokapsel koppeln zu können. Die geplanten Experimente konnten leider nicht alle plangemäss ausgeführt werden. Trotzdem wird die Mission als Erfolg angesehen, denn das Rendezvous mit zwei verschiedenen Zielsatelliten funktionierte einwandfrei. Ebenso das Andocken und das Zünden des Agena-Triebwerkes. Es war das erste Mal, dass ein Raumschiff den Antrieb eines anderen Flugkörpers nutzen konnte.

Diese ikonische Omega mit ihren elegant-dezenten Farbtönen gehört ebenfalls zur Speedmaster Missions Collection. Das Emblem bei 9-Uhr zeigt die römische Zahl 10 für den zehnten Flug in der Gemini-Serie. Auch ersichtlich sind die beiden Raumfahrzeuge und ihre Umlaufbahnen. Sie symbolisieren die Rendezvous- und Docking-Mission der Zwillinge und der Agena.